LossenLossen, OT der Gemeinde Göhren, liegt etwa 1.5 km unterhalb des Hauptortes im Tal des Deutschen Baches 195 bis 205 m ü. NN. An der Jordanbrücke über den Bach weist im Gewölbescheitel der Westseite eine Inschrift auf eine in die Ortsgeschichte eingegangene Taufhandlung hin. Aus dem Jahr 1191 kennen wir die Schreibweise Vlossone, um 1200 die als Lozene, was sich auf altsorbisch = feuchter Ort zurückführen lässt.

In dem Rundling standen 1445 bereits 7 Güter. Trotz eines Großbrandes von 1720 umfasste der bäuerliche Kern 1880 wieder 5 Bauern -und 2 Gärtnergüter. Heute kennzeichnen wir Lossen als stadtnahe Wohngemeinde. Die zugehörige Blockflur erstreckt sich an den beiden Talhängen. Infolge der Asymmetrie des Tales liegen die größeren Flächen nördlich der Siedlung. Hier wurden verbreitet die Ausläufer des Lödlaer Braunkohlenflözes erbohrt und im Tiefbau weitgehend abgebaut. Die gesamte Flur besteht aus fruchtbaren Lößboden.

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